Erfurt ergattert Heimsieg gegen Meuselwitz

Das Spiel gegen Ligakonkurrent ZFC Meuselwitz begann vor 3126 Zuschauern im Steigerwaldstadion. In der Startformation kam Kapitän Marcel Kaffenberger wieder zum Einsatz. Für den gesperrten Nicolai Lorenzoni stand Glodi Zingu auf dem Feld.

Die erste Halbzeit war geprägt von vielen Offensivaktionen der Rot-Weißen. Die Meuselwitzer versuchten immer wieder die Heimmannschaft aufzuhalten. So versuchte zum Beispiel Luca Bürger Tobias Hasse aufzuhalten. Das harte Einsteigen führt zu einer gelben Karte des Gegners. Auf die Aktion folgt ein Freistoß, der am Tor vorbeigeht. Kurz vor der Halbzeit findet das Spiel hauptsächlich im Mittelfeld statt.

Nach der Pause wollte sich Erfurt endlich belohnen. In der 50. Minute traf Jovanovic dann zum 1:0. Jova köpfte den Ball ins rechte obere Eck – Erfurt geht in Führung! Die Rot-Weißen drückten weiterhin und versuchten sich am 2:0. In der 67. Minute verließ Marcel Kaffenberger das Feld und Danilo Dittrich kam zum Einsatz. Es wurde hitzig auf dem Feld. Es entstanden viele gelbe Karten: Rüdiger (71. Minute), Shala (75. Minute), Giannitsanis (75. Minute) und Ernst (77. Minute). Dann der Rückschlag. Andy Trübenbach traf überraschend per Kopf in der 80. Minute. Trainer Thomas Brdaric wechselte daraufhin nochmal. George Kelbel kam für Morten Rüdiger. Auch Heiko Weber wechselte: Tim Bunge kommt für Nikolaos Giannitsanis und Michael Rudolph für Andy Trübenbach. Es sollten drei Minuten nachgespielt werden. In der 89. Minute traf Andis Shala und führte die Erfurter zum Sieg. Seiner Freude waren keine Grenzen gesetzt, daher zog er sein Trikot aus und musst aufgrund einer gelb-roten Karte vom Platz. Es blieb 2:1.

„Ich weise jede Kritik zurück, dass es ein glücklicher Sieg war. Wenn man das ganze Spiel verfolgt, hatten wir mehr Ballbesitz, mehr Ballkontrolle und mehr Chancen - gerade im letzten Drittel. Ein verdienter Sieg“ – beschreibt Thomas Brdaric.

08.10.2018 \ Profis