Rückblick Trainingslager

Vom Flughafen Berlin-Tegel startete die Mannschaft in Richtung Türkei. Nachdem die Mannschaft die Anreise nach Belek überstanden hatte, ging es erst einmal ins Hotel und auf Erkundungstour. Gut gestärkt, nach dem langen Tag ging es dann pünktlich zur Nachtruhe ins Bett. Die Nacht war aber nicht lang, denn schon am frühen morgen ging es wieder los mit einer Aktivierung. Danach sollte es auf den Platz gehen, um die erste Einheit (Kraft und Ausdauer) auf türkischem Boden zu absolvieren. Aufgrund von starkem Regen war das jedoch schwerer als gedacht - dennoch kein Problem für unsere Profis. Am Nachmittag wurden noch ein paar Spielabläufe trainiert.

Am zweiten Trainingstag begannen die Jungs erneut mit einfachen Movement Preps. Nachmittags fand ein Testspiel gegen FC Eintracht Northeim statt. Das Spiel gegen die Tabellenführer aus der Oberliga Niedersachsen endete mit einem 1:0 Sieg für den FC Rot-Weiß Erfurt durch ein Tor von Franz Jobst (80. Minute). Der Tag war für die Jungs aber noch nicht vorbei. Um 18 Uhr ging es nochmal auf den Platz, bevor der Trainingstag nach drei Einheiten zu Ende ging. An Tag 3 startete die Mannschaft mit einer Aktivierung um 7 Uhr. Danach stand Krafttraining auf dem Plan. Außerdem war der vierte Tag des Trainingslagers auch der Geburtstag des Cheftrainers. Die Spieler haben ihren Coach mit Ständchen und Kuchen überrascht und der Coach seine Spieler mit einem freien Nachmittag, der zur Regeneration genutzt werden sollte.

Der vierte Trainingstag begann sehr windig. Am Morgen konnte noch auf dem Platz trainiert werden aber das Training am Nachmittag wurde in das hoteleigene Fitnessstudio verlegt. „Die Stimmung war gut und man hat gemerkt, dass es in drei Tagen wieder nach Deutschland zurückgeht und alle heiß darauf sind, dass die Liga bald wieder losgeht.“ Am fünften Tag wurde Vormittags auf dem Platz trainiert und nach dem Mittagessen fand das Testspiel gegen den koreanischen Zweitligisten „Ansan Greeners FC“ statt. Das Spiel endete torlos, dennoch sprach Velimir Jovanovic von einem „gelungenem und aufschlussreichem Test.“

Der letzte Trainingstag in Belek begann mit einer regenerativen Trainingseinheit in zwei Gruppen. Die Spieler, die am Tag zuvor keinen Einsatz hatten, spielten morgens gegen Savelovskaya 75 (3. Russische Liga), der Rest trainierte. Das Testspiel endete 2:2 nach einer Aufholjagd der Rot-Weißen und den Toren von Probespieler (mittlerweile verpflichtet) Stephane Mvibudulu und Morten Rüdiger (48. Minute / 85. Minute). Anschließend wurde der Nachmittag frei gestaltet. Nach dem Abendessen hieß es dann Kofferpacken, denn am nächsten Morgen wurde die Mannschaft bereits um 7 Uhr vom Hotel abgeholt und an den Flughafen gebracht.

Sportdirektor Oliver Bornemann über das Trainingslager: „Wir sind sehr dankbar, dass der Ehrenrat uns das Trainingslager durch seine Spendenaktion ermöglicht hat. Wir konnten unter ordentlichen Bedingungen trainieren, auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat. Dennoch war es wichtig, das Trainingslager durchzuführen, vor allem da das Training auf unseren Trainingsplätzen auf Grund von Witterung unmöglich gewesen wäre. Außerdem haben wir die Woche auch nutzen können, um als Team noch enger zusammenzuwachsen.“

Auch Cheftrainer Thomas Brdaric ist dankbar, dass das Trainingslager zu Stande gekommen ist: „Wir hätten in Erfurt auf die Halle ausweichen müssen und das wäre nicht gut gewesen für unsere Entwicklung. Ich bin sehr dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten ins Trainingslager zu fahren. Wir wollen es mit guten Leistungen zurückzahlen.“

Mannschaftskapitän Marcel Kaffenberger freut sich nach dem Trainingslager auf den Start der Liga am 10. Februar: „Rückblickend war es eine erfolgreiche Woche. Wir hatten ab und zu mit dem Wetter vor Ort zu kämpfen, konnten unser Programm aber voll durchziehen und haben in jeder Einheit alles gegeben und hart gekämpft, um gut vorbereitet nach der Winterpause wieder loslegen zu können.“

Der Verein bedankt sich für die tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten, die sich für das Trainingslager eingesetzt haben. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Ehrenrat, dem Aufsichtsrat und allen Spendern.

02.02.2019 \ Profis