Die Regionalliga-Saison 2025/26 ist Geschichte und der FC Rot-Weiß Erfurt kann auf eine Spielzeit zurückblicken, in der die übergeordneten Ziele erreicht wurden.


Nach der starken Vorsaison mit 60 Punkten und Platz drei ging es für den FC RWE vor allem darum, diese Entwicklung zu bestätigen. Genau das ist gelungen: Mit 61 Punkten holte die Mannschaft sogar einen Zähler mehr als im Vorjahr, erzielte 68 Tore und verbesserte ihre Tordifferenz von +17 auf +21. In einer starken Regionalliga Nordost bedeutete das am Ende Platz fünf.


„Das primäre Ziel war für uns, unsere Position im oberen Tabellenbereich zu festigen und zu bestätigen, dass wir genau dorthin gehören. Dieses Ziel haben wir grundsätzlich erreicht“, sagt Geschäftsführer Franz Gerber. „Gleichzeitig verstehen wir die Wahrnehmung, dass vielleicht noch mehr möglich gewesen wäre – gerade mit Blick darauf, dass wir über die Saison hinweg immer wieder zahlreiche Verletzte kompensieren mussten.“


Neben der sportlichen Stabilität zeigt sich die positive Entwicklung vor allem auf den Rängen. Durchschnittlich 7.156 Zuschauer kamen in der abgelaufenen Saison zu den Heimspielen ins Steigerwaldstadion – noch einmal deutlich mehr als in der Vorsaison. Damit bleibt der RWE einer der zuschauerstärksten Vereine der Regionalligen.


„Das zeigt ganz klar, dass die Nachfrage steigt und der Verein seinen alten Glanz Stück für Stück zurückgewinnt“, so Gerber. „Das ist genau das, wofür wir hier täglich arbeiten.“


Auch wirtschaftlich konnte der FC RWE in den vergangenen Monaten weitere wichtige Schritte machen. Der Verein arbeitet kontinuierlich daran, seine Basis zu verbreitern, bestehende Partnerschaften zu festigen und neue langfristige Kooperationen aufzubauen. Gerade diese Entwicklung ist wichtig, um den eingeschlagenen Weg nachhaltig fortsetzen zu können und den sportlichen Bereich Schritt für Schritt weiter zu stärken.


Parallel dazu wächst auch die Geschäftsstelle weiter zusammen. Das junge Team entwickelt zunehmend klarere Abläufe und Strukturen, Aufgabenbereiche werden weiter geschärft und interne Prozesse professionalisiert. Damit schafft der Verein auch abseits des Platzes wichtige Grundlagen für die kommenden Jahre.


Diese Entwicklung soll helfen, den FC RWE insgesamt stabiler aufzustellen. Denn der Anspruch ist klar: Der Verein will sportlich weiter angreifen, dabei aber vernünftig und nachhaltig wachsen. Genau diese Balance bleibt auch in Zukunft entscheidend.
Auch auf dem Platz gab es klare Fortschritte: Rot-Weiß verlor weniger Spiele als im Vorjahr, präsentierte sich auswärts stärker und stellte mit Obed Ugondu einen Torjäger, der seine Ausbeute von zwölf auf achtzehn Treffer steigern konnte. Gleichzeitig bleiben Themen, an denen gearbeitet werden soll – etwa die vielen Unentschieden, die schwächere Heimbilanz und die Fairnesswerte.


Der Blick geht deshalb nach vorn. Wirtschaftlich, organisatorisch und strukturell will der Verein weiter wachsen. Auch sportlich soll der nächste Schritt folgen.


„Es reicht vielleicht nicht mehr, nur davon zu sprechen, die letzte Saison bestätigen zu wollen – denn das haben wir jetzt getan“, erklärt Gerber. „Jetzt geht es darum, sportlich einen draufzulegen. Wozu das am Ende reicht, wird sich zeigen.“


Die Saison 2025/26 hat gezeigt: Der FC Rot-Weiß Erfurt ist auf einem stabilen Weg. Die Entwicklung stimmt, die Unterstützung wächst – und gemeinsam mit seinen Fans will der FC RWE diesen Weg in der kommenden Saison weitergehen.

22.05.2026 \ Allgemeines